Aus aktuellem Anlass: „Windkraft im Soonwald"
Die Position der Initiative Soonwald e.V.:

Im Soonwald keine geeigneten Flächen für Windkraft

Seit Jahren beobachtet und begleitet die Initiative Soonwald e.V. die Entscheidungen der Landesregierung in kritischer Distanz. Dabei war es uns immer wichtig, Beiträge zur Lösung der Herausforderungen beizutragen und nicht zu polarisieren, denn es geht uns nicht um das „Ob", sondern um das „Wie" eines aktiven Klimaschutzes. Leider mussten wir In den letzten Jahren schmerzvoll erleben, dass allgemein anerkannte Ausschlusskriterien für Windkraftanlagen im Wald von unserer Landesregierung nicht eingehalten wurden.

Begründung

Der Soonwald mit Lützelsoon und Bingerwald repräsentiert in exemplarischer Weise einen naturnahen Laubmischwald ohne nennenswerte Fichtenmonokulturen. Er stellt beispielhaft ein wenig zersiedeltes ungestörtes Waldgebiet dar, das in allen seinen Teilen über alte Buchen- und Eichenbestände verfügt. Diese Charakteristik des Soonwaldes hat sich seit den Orkanen „Vivien" und „Wiebke" (1990) weiter ausgeprägt, da diese Wetterereignisse die Fichtenmonokulturen großflächig zerstörten. Der Borkenkäferbefall und seine Bekämpfung haben 2019 auch die letzten kleinen Bestände dezimiert.

Ein Wald wie der Soonwald stellt somit – wissenschaftlich belastbar belegt – die wirksamste Waffe gegen die Erderwärmung dar, die wir haben. Mehr Klimaschutz geht nicht! Der Soonwald ist damit hoch schutzwürdig und nicht geeignet für zerstörerische und destabilisierende Eingriffe wie den Bau von Windkraftanlagen. 

Die Beispiele: Sündenfall „Hochsteinchen"

Beispiele zeigen, dass unsere Sorge um die Missachtung von Ausschlusskriterien berechtigt ist. So widerspricht zum Beispiel die Genehmigung und der Bau der Windkraftanlagen auf den Höhen des Hochsteinchens bei Ellern, im Bereich eines alten Buchenwaldes und des Naturschutzreservates Katzenkopf, auf grobe Weise diversen Naturschutzanforderungen. Hier wurde aktiv eine wirksame CO2-Senke und ein nationalparkwürdiger, ungestörter Lebensraum mit hoher Artenvielfalt irreversibel zerstört. Straßenbau im Wald und die Betonierung von Flächen haben außerdem den Wald anfälliger für extreme Wetterereignisse gemacht. Zudem unterbrechen die Standorte der neuen Windkraftanlegen den Premium-Wanderweg des Naturpark-Soonwald-Nahe, den „Weg der Stille" (sic!), an einer besonders sensiblen Stelle: dem Naturschutzreservat Hochsteinchen. Auch seine Umlegung konnte das Walderlebnis der Stille nicht wiederherstellen.

Die Beispiele: Erinnerungsstätten in den Wüstungen Eckweiler und Pferdsfeld

Unter dem fortgesetzten politischen Druck auf den Bau von Windkraftanlagen müssen wir aktuell befürchten, dass trotz aller seriösen Naturschutz- und Denkmalschutzargumenten der „Windpark Pferdsfeld" nahe der Kirche Eckweiler gebaut werden wird. Pächter und Landbesitzer wurden zur Durchsetzung des Anlagenbaus unter Druck gesetzt. Es spielte im Verfahren keinerlei Rolle, dass sich die Wüstungen Eckweiler und Pferdsfeld durch ehrenamtliches Engagement zu einem Besucher-Magnet im Naturpark-Soonwald-Nahe entwickelt haben. Die Stille und Abgeschiedenheit der Orte machten sie zu einem Kristallisationspunkt der Erinnerungskultur in unserer Landschaft. (Man denke nur an die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, den Gedenkort an den Märtyrer Paul Schneider,  die Jagdbombergeschwader des Kalten Krieges und die Auflösung dreier Dörfer in diesem Umfeld) Die sieben geplanten Windkraftanlagen zerstören den Charakter eines Treffpunkts, den immer mehr Menschen zum Austausch über die Geschichte unserer Heimat und zur inneren Sammlung aufsuchen.

Hier Windkraftanlagen zu errichten ist für uns weiterhin ein Skandal.

Naturwaldreservat Hochsteinchen

Abb. Naturwaldreservat Hochsteinchen

Wir sind in großer Sorge, dass sich solch eine Pflichtverletzung gegen den Klima- und Artenschutz unter dem aktuellen Handlungs- und Zeitdruck wiederholen könnten.




Aktiv für einen zukunftsfesten Soonwald


Die Forstverwaltung im Soonwald und die Initiative Soonwald e.V. sind seit einem viertel Jahrhundert Partner in der Sorge um die Zukunft dieses überaus wertvollen Waldgebietes.

Ende letzten Jahres trafen sich die Forstamtsleiter Bernhard Frauenberger und Revierförster Klaus Kaiser mit den Vertretern der Initiative Soonwald e.V., dem Vorsitzenden Georg Kiltz und den Vorstandsmitglieder Monika Kirschner und Ingo Zeitz zu einem Ortstermin im Wald. Anlass war der Zustand des Waldes im zweiten Jahr extremer Temperaturen und Wassermangel. Ziel des Treffens war eine erneute Bestandsaufnahme der konkreten Situation im Soonwald und die Diskussion geeigneter Unterstützungsmaßnahmen für die Aktiven in der Initiative Soonwald e.V.

Erster Eindruck „vor Ort“
Nach einer kurzen Einführung zum Thema machte sich die Gruppe auf den Weg in den Wald. Zuerst besuchten wir die Waldwiese hinter dem „Forsthaus Alteburg“. Dabei wurde schnell klar: auch „unserem“ Wald geht es nicht gut. Viele Bäume haben schüttere Kronen und überall sieht man braune Blätter. Die Bäume im Soonwald sind geschwächt und können die veränderten Umweltfaktoren immer weniger verkraften. Einzelne Exemplare, vor allem Fichten sind offensichtlich schon abgestorben. Die Bäche im Soonwald, der Lametbach und selbst der wasserreiche Gräfenbach waren im letzten Sommer fast trockengefallen. Nur die Weiher im Soonwald hielten noch ihr Wasser.

Buchen im Bereich des „Forstamt Alteburg“ mit Trockenschäden

Ist die Fichte Geschichte?
Am heftigsten leiden die Fichten – nicht nur im Soonwald. Bei ihnen sind ganze Bestände betroffen und es zeigt sich ein flächenhaftes Absterben. Die Flachwurzler haben in den Höhenlagen auf den überwiegend felsigen Böden aus Quarzit keine Chance mehr an Wasser und Nährstoffe zu kommen. Auch in den Ebenen, wo der Tonschiefer vorherrscht, können sie nur schwer wurzeln. Hier herrschen großflächige Stauwasserböden, sogenannte Pseudogleyböden vor, in welche die Baumwurzeln kaum eindringen können. Die Harzproduktion, mit der sich die Bäume normalerweise gegen bohrende Schädlinge verteidigen können, findet nicht mehr statt. Die Bäume sind nun den Borkenkäfern hilflos ausgeliefert, die in warmen, trockenen Sommern prächtig gedeihen und sich massenhaft vermehren. Da hilft nur eins: die Bäume müssen gefällt und das Brutmaterial im Holz muss möglichst schnell aus dem Wald entfernt werden. Das Forstamt Soonwald hat dazu ein Trockenlager in der Wüstung Pferdsfeld (Foto) eingerichtet, weit weg von den gesunden Fichten des Soonwaldes, denn die vermehrungsfähigen Käfer können höchstens 500 Meter weit fliegen. Die Maßnahmen zur Borkenkäferbekämpfung sind maschinell aufwendig und vor allem personalintensiv.

Entfernen von Käferholz im Soonwald

Das alles bedeutet für die Forstwirtschaft herbe Einbußen. Die Fichten erreichen ihr optimales Erntealter nur noch selten und für das vorzeitig gefällte „Käferholz“ befinden sich die Verkaufserlöse im freien Fall. Das europaweite Überangebot drückt die Preise, obschon das Holz der befallenen Bäume dieselbe Qualität aufweist wie gesunde Bäume, da der Käfer immer nur zwischen Baum und Borke aktiv ist, nicht im Stamm.

Auch der Charakterbaum des Soonwaldes, die Buche leidet.

Schüttere Kronen einer alten Buche: ein ernstes Krankheitssymtom

Soonwald ist Buchenwald! Deshalb gilt die besondere Sorge den Laubhölzern im Soonwald, insbesondere der Buche. Auch ihre tiefe Verwurzelung im Waldboden scheint sie in diesen Zeiten dramatischer Klimaentwicklung nicht mehr vor Austrocknung zu schützen. Sind einmal die Kronen so licht, dass man eine Taube darin erkennen kann, ist der Baum meist unheilbar geschädigt. Schon seit Jahren messen die Meteorologen einen schleichenden Temperaturanstieg. Doch seit dem letzten Sommer spitzt sich die Lage zu. Die Bäume konnten sich von der extremen Trockenheit 2018 nicht erholen, da auch 2019 der Regen ausblieb. Verschärft wird das Problem durch den zunehmenden Wasserentzug aus diversen Soonwaldbrunnen und dem dadurch sinkenden Grundwasserspiegel. Entscheidend wird nun das Jahr 2020 werden. Sollte sich auch dann der Temperaturanstieg und der Regenmangel fortsetzen, ist mit weiteren Ausfällen, auch in den an sich stabilen Altbeständen, zu rechnen. Das ist für den Soonwald besonders folgenschwer, da die Buche der „Strukturbaum“ des Soonwaldes ist. Buchen sind die typische angepasste Baumart unserer Region und kaum ersetzbar – schon gar nicht kurzfristig.

Ursachen der Waldkrise 2.0
Doch nicht nur die Klimaentwicklung greift die Lebenskräfte der Bäume im Soonwald an. Neben den Kohlenwasserstoffen, Schwermetallen und Ozon spielt auch der Stickstoffeintrag weiterhin eine bedrohliche Rolle. Stickstoff, chemisches Zeichen N, ist einerseits unverzichtbares Mittel in die Landwirtschaft andererseits lässt Überdüngung mit Stickstoff ganze Öko-Systeme, Gewässer wie Wälder, kippen. Schuld daran sind Stickstoffverbindungen, die aus der Landwirtschaft, von industriellen Abgasen und aus dem Kerosinablass der Flugzeuge stammen. So künstlich gedüngt wachsen die betroffenen Bäume wachsen schneller als normal. Darunter leidet ihr Immunsystem und der Baum wird anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. In dieser Stresssituation im Wald wird leider oft die entscheidende Rolle der Jagd vernachlässigt. Ihr kommt in Zeiten der Krise eine besondere Bedeutung zu. Schon bisher sind die Wildbestände vielerorts zu hoch. Erwünschte Baumarten wie Buchen- und Eichenkeimlinge werden bevorzugt gefressen. So verschwindet die nächste Waldgeneration. Doch genau diese jungen Bäume werden dringend gebraucht, wann die älteren verloren gehen. Ohne sie kann der geschädigte Wald sich nicht mehr natürlich erneuern. Daher müssen die Wildbestände gerade jetzt heruntergefahren werden und/oder junge Kulturen besonders geschützt werden. Doch das ist aufwendig.

Damals wie heute: was ist anders, was ähnlich?

Schon einmal erschien das Schicksal des deutschen Waldes besiegelt.
1981 war das Thema die Luftverschmutzung. Doch das großflächige Waldsterben fiel aus. Die damaligen Proteste gegen das Waldsterben und für saubere Luft, Flüsse und eine menschengerechte Umwelt führten zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität und zu einer Zunahme des Umweltbewusstseins. Gesetze wurden verschärft, der PKW-Katalysator eingeführt, verbleites Benzin verboten, Abgase auch Industrieanlagen besser gefiltert. Der saure Regen konnte so vermindert werden. Doch die Waldschadensberichte zeigen: der Wald ist seitdem angeschlagen. Im Gegensatz zu früher gibt es gegen die neuen Herausforderungen durch Klimawandel und Umweltbelastung keine Patentrezepte. Heute weiß niemand mehr wohin die Reise geht, denn auf die globalen Vorgänge haben wir nur wenig bis keinen Einfluss

Die Rolle des Geldes
Der Ruf nach Subventionen ist in dieser Krisensituation berechtigt. Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass sich der Wert des Waldes auf seine Einnahmen aus Holzverkauf bemisst. Wald hat viel mehr Funktionen, deren Wert nur schwer finanziell einzustufen ist. Erste Modelle versuchen genau das herauszufinden und bewerten u.a. CO2-Speicherung, Sauerstoffproduktion, die Rolle im Wasserhaushalt, Erhalt und Förderung der Artenvielfalt, Lebensmittelerzeugung und nicht zuletzt die gesundheitlichen Effekte für den Menschen. Nur so wird kann der wahre Wert des Waldes auf eine sachliche Grundlage gestellt werden. Ist der Wald in Gefahr sind auch kostenintensive Rettungskonzepte gerechtfertigt. Doch damit sie auch umgesetzt werden können, braucht es in erster Linie Menschen, welche über den Sachverstand verfügen, die regional angepassten Maßnahmen auch professionell durchzuführen und langfristig zu begleiten. Reine Aufforstung greift viel zu kurz und führt im schlimmsten Falle nur zu neuen anfälligen Monokulturen. Wenn wir den Wald wirklich zukunftsfit machen wollen, braucht es in erster Linie viel mehr gut ausgebildete motivierte Forstleute. Bisher fehlt es in dieser Hinsicht an den angemessenen Gehältern und der gesellschaftlichen Wertschätzung. Das gilt auch für den Soonwald! Ein professionelles Krisenmanagement wird daran gemessen werden.

Was kann die Initiative Soonwald e.V. in dieser Situation tun?
Was uns bleibt sind die vielfältigen Möglichkeiten die Lebensnetze im Wald zu stärken. Die Kräfte der Selbsterneuerung liegen in der Vielfalt,
Artenvielfalt, der Altersstruktur und der Genvielfalt. Im Soonwald haben die Orkane Vivien und Wiebke 1990 die Zerstörung der Fichtenbestände schon im letzten Jahrtausend nahezu komplett erledigt. Seitdem setzt die Forstwirtschaft auf die Vielfalt der tiefwurzenden Laubbäume und auch einzelne Nadelbäume wie Weißtanne und Lärche. Die Douglasie ist bereits mit 5 bis 8% der Baumarten ausreichend vertreten. Bei den Laubbäumen stehen keine Exoten wie die Atlaszeder im Zentrum des Interesses, sondern robuste heimische Arten wie Hainbuchen, Elsbeere, Speierling, Ahorn und Linde. Alles in guter Mischung von Sorten und Alter. Die Hoffnung ist, dass mit einer solchen naturnahen Struktur der Wald die Chance bekommt, auf sehr unterschiedliche Stresssituationen zu reagieren. Es geht darum die Anpassungsfähigkeit der Natur zu stärken und den Wald klimastabil zu machen. Dabei ist dann auch die Fichte nicht am Ende. Als Solitär und in kleinen Gruppen hat auch die Fichte eine Zukunft, denn: „Die Mischung machts.“

Die Sonderrolle des Soonwaldes
Für unsere Gruppe aus Vertretern des Forstamts Soonwald und der Initiative Soonwald e.V. ging und geht es in erster Linie darum „unseren“ Wald, den Soonwald, möglichst zukunftsfest zu machen. Dabei helfen allgemeine Rezepte wenig, vielmehr kommt es darauf an, auf die sehr speziellen Bedingungen vor Ort zu reagieren. Die Krise im Wald zeigt sich in vielen Facetten und regionalen Unterschieden. Während im regenverwöhnten Oberbayern die „Welt noch in Ordnung“ scheint, müssen im Osten und Westen des Landes großflächig Fichten abgeholzt werden. Auch im Soonwald ist am ehemaligen Flughafen Pferdsfeld schon Lager mit „Käferholz“ (Foto) eigerichtet worden. Dennoch trifft die Krise der Flachwurzler den Soonwald weniger schwer als andere Regionen, denn er besteht seit den großen Orkanen nur noch zu gut 20% aus Nadelholz. Bundesweit sind es über 40%. Außerdem sind unsere alten Buchen und Eichen schon lange an jährliche Niederschläge mit 450 und 500 Millimeter gewöhnt. Die mittlere jährliche Niederschlagshöhe beträgt 789 mm bzw. 819 mm. Ihre Genetik ist an diese Situation über die Jahrhunderte angepasst. Das macht den Soonwald zu einem interessanten Genpool für hitzetolerantes Saatgut!

Schicksalshaft für den Soonwald waren die großen Orkane „Vivian“ und „Wiebke“ von 1990. Damals entschied die daraufhin einberufene „Grüne Konferenz“ im Forstamt Entenpfuhl (heute Forstamt Soonwald) unter unserem ehemaligen Ersten Vorsitzenden, Forstamtsleiter Hansjochen Staege, sich für eine Paradigmenwechsel im Soonwald. Die Zukunft sollte dem naturnahen Mischwald gelten. Entsprechend wurde der Waldumbau vor allem mit Pflanzungen von Buchen- und Eichen voranbetrieben. Große Windwurfflächen mussten damals aber auch komplett der Naturverjüngung überlassen werden. Das Ergebnis heute, fast 30 Jahren später, ist ein junger dynamischer Wald, der recht gut für die Zukunft gerüstet scheint. Noch dominiert die Birke, früher als „Unkraut des Waldes“ verschrien, dient sie heute als neuer „Strukturbaum“ auf dem Weg hin zum stabilen Buchenmischwald. Spezielle Versuche der Soonwaldförster zeigen inzwischen ansehnliche Erfolge, so u.a. die sogenannte „Buchenvorausverjüngung“ bei der alte Fichtenbestände mit Inseln, den „Klumpen“, von jungen Buchen „geimpft“ werden, Neupflanzungen von klimafesten Weißtannen in der Naturverjüngung, Verbiss-Schutz durch zahllose Holzgatter und vor allem auch ein professionelles Jagdkonzept. Auf Grund dieses dreissigjährigen Vorsprungs an Erfahrungen eignet sich der Soonwald als Vorbild für andere Regionen Deutschlands. Er könnte die „Blaupause“ sein für den Umgang mit großen Kahlflächen und anderen unerwünschten Kalamitäten.

Aktiv im Wald: die Freiwilligen der Initiative Soonwald e.V.
Die Anstrengungen für einen zukunftsfesten Wald müssen zeitnah deutlich verstärkt werden. Der Weg dahin ist weniger ein einzige Großmaßnahme als vielmehr viele einzelne Schritte, die gerade im Soonwald schon lange verfolgt werden. Die Frage war und ist, was können wir als NGO-Gruppe dazu beitragen?



Unterwegs im Wald haben wir uns für ein Partnerschaftsprojekt mit dem Forstamt Soonwald entschieden. Es handelt sich um die Sicherung der Naturverjüngung auf einer Wiederaufforstungsfläche in der Abteilung 212 am Landrichtweg gegen Wildverbiss. Der Arbeitseinsatz fand am 4. Dezember 2019 statt. Begrüßt wurden wir von Herrn Frauenberger am Forstamt, der uns den langfristigen Sinn der Einzäunungsmaßnahme erläuterte. Dann ging es in den Wald. Mit fachlicher Begleitung von Revierförster Klaus Kaiser und zwei Praktikantinnen des Forstamtes e.V. wurden an der ausgewählten Partnerschaftsfläche Holzgatter verteilt, aufgesetzt und mit Rödeldraht befestigt. Die Aktion dient dem Verbissschutz wertvoller Laubhölzer im „Kindergartenstadium“ und dem langfristigen Studium zur Entwicklung der Fläche. Als Alternative zu einem Zaun aus Drahtgeflecht haben wir sogenannte „Hordengatter“ aus im Wald wachsenden Holz hergestellt. Diese Holzgatter verrotten ohne Abbau und Entsorgung ganz natürlich. Und für das Wild besteht so nur eine sehr geringe Verletzungsgefahr. Sind die Gatter verrottet, sind die geschützten Bäume groß und stark genug, um Wildverbiss zu verkraften.

Nach getaner Arbeit gab ein zünftiges Picknick am Feuer mit Wildbratwürstchen vom Forstamt, Kaffee und Gebäck von Marianne Bauer und Wein vom Weingut unseres Vorsitzenden Georg KIltz. Im Frühsommer werden in einer weiteren Pflanzaktion wertvolle einheimische Hölzer wie Eichen und Buchen, aber auch Bergulmen, Moorbirken und Weißtannen in die Fläche gesetzt werden. Auch ist geplant, diese Maßnahme in einem geeigneten Gemeindewald zu wiederholen. So scheinen Teile der Liegenschaften der Gemeinde Tiefenbach "Märkerei Obertiefenbach" für Gatter und Neupflanzungen gut geeignet zu sein. Wir wissen nicht, was kommen wird, aber in „unserem“ Hordengatter wächst eine Waldgeneration heran, die nach allem was wir wissen. bestens geschützt sein wird: ein klimastabiler neuer Wald, gleichzeitig CO2-Senke und Sauerstoffproduzent für unsere Zukunft.

 



„Wir sehen uns im Wald …": Der Soonwaldbus im Jahre 2020

Erster SOONtag: Sonntag, den 3. Mai 2020
Thema: Saisonauftakt mit der Soonwald-Überraschungstour

Zweiter SOONtag: Sonntag, den 7. Juni 2020
Thema: Besonderheiten des Soonwaldes aus Flora und Fauna

Der Soonwald ist Klima- und Artenschutz, Waldschäden durch Trockenheit, 

Dritter SOONtag: Sonntag, den 5. Juli 2020
Thema: Industriegeschichte im Wald

Stollen in Tiefenbach, Erdgeschichte und Devonschiefervorkommen

Vierter SOONtag: Sonntag, den 2. August 2020
Thema: Der Soonwald ganz musikalisch …

Musikalische Talente aus und im Soonwald

Fünfter SOONtag: Sonntag, den 6. September 2020
Thema: Genuß aus dem Wald: vom Holundersaft bis zur Buchecker

Käse aus Dörrebach und Soonwald-Gin

Sechster SOONtag: Sonntag, den 4. Oktober 2020
Thema: „Waldfahrt als Wallfahrt durch den Soonwald"

Religiöse Stätten im Wald

Buchungen über unseren neuen Partner:

Westrich Reisen GmbH
Tel: 0 67 83 - 9 95 00

Erzweilerstraße 16, 55774 Baumholder, E-Mail: info@westrich-reisen.de

Fahrpreis: 20,00 Euro
Abonnnenten der Rheinzeitung/Öffentlicher/Nahezeitung: 18,00 Euro

ACHTUNG: geänderte Abfahrtzeiten und Vorkasse!
Simmern: 09:00 Uhr, Rückkehr 18:00 Uhr
Bad Sobernheim: 10:00 Uhr, Rückkehr 19:00 Uhr




ALLE Soonwaldbus-Fahrten 2019 finden statt wie geplant/gebucht!

Für Rückfragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.



 

SOONWALDBUS 2020

Der Soonwaldbus wird auch im nächsten Jahr an den SOONtagen, das heißt wie gewohnt immer am ersten Sonntag der Monate Mai bis Oktober, fahren. Das genaue Programm und die Zeiten werden in Kürze bekanntgegeben.

Im nächsten Jahr werden wir mit einem anderen Busunternehmen kooperieren. Das „Busunternehmen Hermani" nimmt daher auch keine Anfragen und Anmeldungen für 2020 an. Wir bitte daher von Anrufen

abzusehen. Weitere Rückfragen sind über das Kontaktformular dieser Website möglich.

Wir sehen uns im Wald!




Neuer Zeitungsartikel über den Soonwaldbus

Rhein-Hunsrück-Zeitung, 28. Mai 2019 (S. 23)

(Vollständiger Text unter Abbildung)

RZ-Artikel

Bei Johann Lafer gab es sogar ein Glas Champagner

Sonnwaldbus startete in die neue Saison: Besonderes Exklusiv-Erlebnis in der
Guldentaler Kochschule war der Höhepunkt
  von Kurt Knaudt

Hunsrück. Als der Soonwaldbus im Mai 2015 zu seiner ersten Tour startete,
wussten die Initiatoren von der Initiative Soonwald nicht, wie dieses gewagte
Experiment verlaufen würde. Kann ein solches Projekt unter der Regie eines
Vereins gut gehen?, lautete die entscheidende Frage. Jetzt, vier Jahre später,
steht fest: Es ist nicht nur gut gegangen, sondern der von unserer Zeitung als
Medienpartner unterstützte Soonwaldbus ist ein beispielhaftes Erfolgsmodell.
Die Nachfrage ist riesig – nicht nur für die sechs Fahrten von Mai bis Oktober,
sondern auch für immer mehr Sondertouren, die von Privatpersonen, Vereinen
und Einrichtungen gebucht werden.
Sie alle wissen: Wer in den Soonwaldbus einsteigt, lernt die Region mit
anderen Augen zu sehen. Diese Erfahrung machten auch die mehr als 50
Teilnehmer bei der Saisoneröffnung im Mai. Keine Tour ist wie die andere, jede
hat ein eigenes Schwerpunktthema. „Im Osten was Neues“ war die ganz neu
konzipierte Auftaktfahrt überschrieben, die einige Überraschungen bereithielt.
Sie führte unter anderem in den Binger Wald, der wie der Große Soon, der
Lützelsoon und der Kleine Soon zum Soonwald gehört.
Geschlachtet wird auf der Weide
Im Ingelheimer Forst wirkt Diplom-Forstingenieur Florian Diehl – und zwar fast
schon aus Familientradition. Er verkörpert die achte Generation, die im
Soonwald tätig ist. „Die Fichte ist der Baum der Vergangenheit“, erzählt er –
und lässt Zahlen sprechen: Lag ihr Anteil in dem von ihm betreuten Wald früher
bei 60 Prozent, so sind es heute nur noch 20 Prozent.
Nebenbei hält Florian Diehl bei Dichtelbach Galloway-Rinder. Geschlachtet
wird tierschonend auf der Weide. Zum Glück grast seine Herde im Rhein-
Hunsrück-Kreis. Denn dort wird diese Art der Schlachtung anders als im Kreis
Bad Kreuznach genehmigt. „Denken Sie an die Tiere, wenn Sie billiges Fleisch
kaufen“, gibt der Halter den Zuhörern mahnend mit auf den Weg. „Manche
kaufen sich einen Grill für 1000 Euro, auf den sie dann ein Würstchen legen,
das sie für unter 1 Euro gekauft haben. Das kann es doch wirklich nicht sein.“
Um Bienen kümmert sich Imker Manfred Roos, der jedem aus der Gruppe zum
Abschied eine kleine Pflanze schenkt: Die Durchwachsene Sylphie hilft nicht
nur seinen Schützlingen, sondern vielen Insekten beim Überleben. Nicht mehr
zu retten ist das ehemalige Kurhaus in Stromberg, nach der Fahrt durchs
Guldenbachtal die nächste Station des Soonwaldbusses. Der am 1. April 1921
eröffnete Betrieb galt damals als höchst vornehmes und fortschrittliches Haus:
Sogar Zen-tralheizung und Doppelverglasung hatte er schon vorzuweisen,
berichtet Marianne Wilbert. Doch heute ist daraus ein runtergewirtschafteter,
versteckt im Wald liegender „Lost Place“ ohne jede Zukunftsperspektive
geworden.
Ein ganz besonderes Exklusiv-Erlebnis erwartet die Gruppe in Guldental, wo
Moderatorin Monika Kirschner zur allgemeinen Überraschung zielsicher die
Kochschule von Johann Lafer ansteuert. Der Hausherr, der jeden mit
Handschlag begrüßt, erweist sich als sehr großzügiger und zugleich
sympathischer Gastgeber, der bei einem Glas Champagner mit den
beeindruckten Gästen fast 45 Minuten über seine Koch-Philosophie plaudert.
„Auch Einfaches muss so gut wie möglich zubereitet sein“, lautet eine der
Grundregeln des Fernsehkochs. Wie zum Beweis demonstriert er auf
Nachfrage bereitwillig, wie Rühreier am besten gelingen.
Abschließend steht die Besichtigung der Denkmalinsel in Boos mit dem neben
Trier einzigen nördlich der Alpen erhaltenen römischen Kellergewölbe an – eins
von vielen sehenswerten Kleinoden der Region. Der rührige Förderverein
kredenzt nach der Besichtigung Kaffee und leckeren Kuchen.
Unterwegs gibt's viele Geheimtipps
Das Herzstück des Soonwaldbusses sind die Live-Moderationen im Bus. Das
übernimmt zum Saisonauftakt Monika Kirschner, Gründungsmitglied der
Initiative, von der auch die Idee und das mehrfach überarbeitete Konzept für
das zumindest in Rheinland-Pfalz einmalige Vorzeigeprojekt stammen. Sie
kennt den Soonwald, dessen Schutz ihr ebenso wie ihren mehr als 300
Mitstreitern in dem Verein am Herzen liegt, wie ihre Westentasche und liefert
viele Geheimtipps. Sie weiß beispielsweise auch, wo Bärlauch in Mengen
wächst (nahe der Gräfenbacher Hütte) und wo es sich einzukehren lohnt: Das
will geplant sein, weil Gaststätten im Soonwald inzwischen rar gesät sind. Nicht
wenige Gastronomen haben in den vergangenen Jahren das Handtuch
geworfen. Die „Alte Gerberei“ in Stromberg hingegen betreibt nach aufwendiger
Restaurierung mit der Familie Voss eine ambitionierte Pächterfamilie, wovon
sich die Gruppe mittags bei der Einkehr überzeugen kann.
Nähere Infos zum Soonwaldbus unter www.soonwald.de




„Wild auf Wald"

Der Soonwaldbus im Jahre 2019

Erster SOONtag: Sonntag, den 5. Mai 2019
Thema: Soonwald-Überraschungs-Tour
Moderation: Monika Kirschner, N.N.

Zweiter SOONtag: Sonntag, den 2. Juni 2019
Thema: Die Künstlerinnen und Künstler des Soonwaldes
Moderation: N.N.

Dritter SOONtag: Sonntag, den 7. Juli 2019
Thema: Hildegard von Bingen und der Soonwald
Moderation: N.N.

Vierter SOONtag: Sonntag, den 4. August 2019
Thema: Soonwälder Alltagsheldinnen und Helden
Moderation: Monika Kirschner, N.N.

Fünfter SOONtag: Sonntag, den 1. September 2019
Thema: Neues von der Wald-Kulinarik: vom Holundersaft bis zum Soonwald-Secco
Moderation: N.N.

Sechster SOONtag: Sonntag, den 6. Oktober 2019
Thema: „Waldfahrt als Wallfahrt durch den Soonwald"
Moderation: Monika Kirschner, N.N.




EINLADUNG AN UNSERE MITGLIEDER

Liebe Mitglieder der Initiative Soonwald,

am 19. November dieses Jahres

ist es soweit: 25 Jahre Initiative Soonwald!


Wir sind stolz auf ein Vierteljahrhundert unerschütterlichen Einsatz für unseren landschaftlichen Lebensmittelpunkt, das Herzstück unserer Heimat von Hunsrück und Nahetal: für den Soonwald.

Das ist der Moment für ein dickes DANKESCHÖN an Euch treue Mitglieder, die mit uns all die Jahre durchgehalten haben; in guten und in schlechten Zeiten. Und es ist auch die Gelegenheit eines DANKESCHÖN an unsere vielen neuen Mitglieder. Ihr seid uns besonders wichtig, denn ohne Euch hat unser ehrenamtliches Engagement keine Zukunft.

Der erste Festakt und öffentlicher Ausdruck unserer Freude war das Jubiläumskonzert am 14. Oktober in der Klosterkirche in Sponheim. Das unvergessliche Erlebnis der Gregorianischen Frauenschola „vox gregoriana" aus Heidelberg unter Leitung unseres Mitgliedes Christof Nikolaus Schröder und die  „Parforcehorngruppe Kur-Mainz" klingt für alle, die dabei gewesen sind, noch lebhaft nach. Eine überraschend ergiebige Kollekte nach dem Benefiz-Konzert zeugt von der Zufriedenheit der Besucher.

Das Konzert in der Klosterkirche war auch der erste öffentliche Auftritt unseres neuen ersten Vorsitzenden: Georg Kiltz aus Gutenberg. Die Übergangszeit ohne „Spitze" ist damit endlich überwunden. Auch das ist uns ein Grund zur Freude und Dankbarkeit.

25 Jahre Initiative Soonwald: das ist für uns auch Anlass nachzudenken, über die Anfänge, unsere Geschichte und die Zukunft des gesamten Soonwaldraumes. Im Vorstand waren wir uns daher einig, dass es auch noch eine eigene Veranstaltung geben soll, nur für uns! Dazu erschien es uns nur einleuchtend, den Ort wieder auf zu suchen, an dem alles angefangen hat: die Semendishalle in Seesbach: es gibt wohl keinen besseren Platz, darüber nachzudenken, was von unseren Zielen aus dem Jahre 1993 geworden ist. Und wir können uns gut vorstellen, dass die Aufbruchstimmung von damals noch heute dynamisch weiterwirkt. Das wird vor allem dann gelingen, wenn wir wieder da sind, wo alles angefangen hat und wenn möglichst viele unserer ersten Mitglieder wieder dabei sein werden. Daher bitten wir alle, die auf der Gründungsversammlung damals dabei waren, sich bei uns zu melden!

Nun steht unsere Planung fest und wir möchten Sie mit diesem Brief, dieser Mail ganz herzlich zu unserem besonderen Jubiläumstreffen einladen. Es gibt natürlich etwas gutes zu essen und zu trinken, ein überraschendes Programm, einige Ehrungen und Geschenke. Mehr wird nicht verraten.

Wann: Sonntag, den 18. November 2018

Wo: Semendishalle Seesbach

15:00 Wanderung um Seesbach mit Bernd-Uwe Philippi, Treff an der Semendishalle

17:00 Festliches Beisammensein mit Überraschungsprogramm und Musik, Grußwort Prinz Michael zu Salm Salm

Bewirtung: Spansau und Grillschinken für 15 Euro, vegetarische Alternativen und Getränke werden extra berechnet




25 Jahre voller Engagement, gemeinsamer Arbeit
und zahlreicher Erfolge!

25 Jahre




+++ Der Soonwald braucht eine starke Lobby +++ Der Soonwald braucht uns.

Er braucht Sie: Schon mit ganz kleinem Aufwand können Sie viel erreichen!

Engagieren Sie sich in der Initiative Soonwald e.V. > Antrags-PDF

Auch als stilles Mitglied unterstützen Sie uns effektiv bei unserem Einsatz für den Soonwald. Dafür erhalten Sie regelmäßige Insider-Informationen über die Situation im Soonwald, sind eingeladen zu Exkursionen, Erlebniswanderungen, Vorträgen und kreativen Vereinstreffen. Info-Broschüre PDF

Unsere Erfolge:

>     Der ehemalige Flughafen Pferdsfeld Wir protestierten erfolgreich gegen dort geplante Plutoniumtransporte, eine Kreismülldeponie und das unsinnige Vergnügungspark-Projekt „ProWelt“

>     Aus unserer Arbeitsgruppe „Konversion und Regionalentwicklung“ entwickelte sich das „Regionalbündnis Soonwald-Nahe“, dessen Aufbau wir jahrelang unterstützten.

>     Seit 2001 beschäftigte sich unsere „Arbeitsgruppe Naturpark“ mit der inhaltlichen Vorbereitung der Gründung eines Naturparks im Soonwaldraum.

>     Mit besonderem Engagement entwickelten wir den Premiumwanderweg „Soonwaldsteig“.

>     Die Wüstung Eckweiler wurde zu einem frühen Anliegen: Die einsame Kirche wurde wieder geöffnet für Veranstaltungen etc.. Heute betreut unsere Arbeitsgruppe „Freunde der Eckweilerer Kirche“ die zahlreichen Aktivitäten in und um die Erinnerungsstätte.

>     Seit 2014 bringt der Soonwaldbus seine Passagiere an vergessene Orte und zu interessanten Persönlichkeiten im Wald. Das innovative Erfolgsmodell „Soonwaldbus“ wurde von uns eigenständig entwickelt und organisiert.

etc.

Und es bleibt noch viel zu tun!


>     Wir müssen weiterhin Übernutzung, Raubbau und Zerstörungen abwenden. Sie drohen zum Beispiel durch Steinbrüche, Windkraftanlagen, übermäßige Abholzungen und bedenkliche Wasserentnahme.

In Zukunft sehen wir den Soonwald als Herzstück des

>     „Naturpark Soonwald-Nahe“
>     einer wirtschaftlich erfolgreichen „Modellregion Gesundheit“ und als
>     Biosphärenreservat „Soonwald-Nahe“.
Daran arbeiten wir weiter – gut vernetzt - aber unabhängig.

+++ Helfen Sie dabei mit – werden Sie Mitglied: Antrags-PDF +++

Das geht schon ab 10 Euro im Jahr!

Oder fördern Sie unser Engagement für den Soonwald mit Ihrer Spende:
Unsere Bankverbindung:
Sparkasse Rhein-Nahe • IBAN: DE70 5605 0180 0010 0202 20 • BIC: MALADE51KRE
Eine Spendenquittung dazu ist selbstverständlich.




KLOSTERKIRCHE SPONHEIM

Ein toller Erfolg mit 350 begeisterten Besuchern – Danke an alle!
Festliches Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Bestehen
der 
Initiative Soonwald e.V.

Sonntag, den 14. Oktober 20918

PK_online

Einladung zum dritten Benefizkonzert der Reihe „Soonwaldklänge"

"Ehrfurchtgebietend" und ein wunder-voller Raum der Anbetung der Schöpfung gewidmet: das ist die Klosterkirche Sponheim, vergleichbar mit dem Soonwald selbst. Man denke nur an die uralten Eichen „In den Eschen" oder an die „Buchenwaldkathedralen" auf der „Wildburger Höhe".

Nach den Musikerlebnissen der Klassik in der St. Pankratius-Kapelle in Wald-Erbach und der Kirche in der Wüstung Eckweiler sind wir diesmal in der Klosterkirche Sponheim. Das Gotteshaus aus der Hochromanik des 12. Jahrhunderts verleiht dem gregorianischen Choral seine originale Akustik und lässt den authentischen Klang mittelalterlicher Gesänge wiederaufleben. Den Naturhörnern dagegen verschafft dieser Rahmen eine ungewöhnlich eindrucksvolle Tönung.

Die sehr unterschiedlichen musikalischen Darbietungen lassen die Benediktinerabtei zu einem Ort des Hörens und Staunens werden. Sie wird damit zu dem, für was sie gebaut worden ist: ein Bauwerk zur Ehre Gottes.

Wann: Sonntag, den 14. Oktober 20918 Beginn: 17:00 Uhr
Wo: Klosterkirche Sponheim, Rathausstr. 7, 55595 Sponheim

Programm

17:00 Uhr Beginn der Veranstaltung, 
Auftakt auf den Treppen des Kirchenvorplatzes mit der „Parforcehorngruppe Kur-Mainz"

17:15 Begrüßung, Förderverein Klosterkirche Sponheim: Brigitte Schitter, Initiative Soonwald e.V.: 1. Vorsitzender Georg Kiltz, Gutenberg

17:30 Das besondere Hörerlebnis in der Ausnahmeakustik der Klosterkirche: Gregorianische Frauenschola vox gregoriana, Heidelberg, Leitung und Einführung: Christof Nikolaus Schröder

  • Einstimmige Gregorianik des 9. bis 12. Jahrhunderts
  • Sequenz „Psallat Ecclesia" des Notker Balbulus (840-912), rekonstruiert aus einer Sankt Galler Handschrift von 960
  • Experimentelle mehrstimmige Improvisation über ein Sanctus aus dem 12. Jahrhundert
  • Synchron lateinisch gesungene und in Lutherdeutsch rezitierte Lesungen

18:15 Reflexionen zur Klosterkirche Sponheim
Referent Nico Gäns

18:30 Konzertante Motive der „Parforcehorngruppe Kur-Mainz" unter Mitwirkung der „Parforcehorngruppe Gollenfels" aus dem Soonwald, mit Werken aus Deutschland, Frankreich und Österreich:
La Marche des cerfs, Les Allobroges, Highland Kathedral, Eche de Montagne, Le grand retour de chasse, Jägerchor aus der Oper Freischütz, Lobt den Herrn der Welt

Ab 19:00 Ausklang und gemütliches Beisammensein im Pfarrsaal der Klosterkirche

Bewirtung mit Nahe-Wein und einer „Vesper nach Rezepten der Heiligen Hildegard"

Weine: Weingut "Reichsgraf von Plettenberg", Bad Kreuznach
Der Ursprung des Weingutes "Reichsgraf von Plettenberg" ist bei Friedrich Wilhelm Utsch (1732-1795) zu finden. Als kurpfälzischer Erbförster pflegte er auch seine Weinberge in Bretzenheim im Nahetal.
 
Vesper: Von Gasthaus Hehner-Kiltz, Waldböckelheim, geboten werden regionale Produkte der Marke „SooNahe"

Der Eintritt ist frei. Spenden für das Konzert sind erwünscht. Für die Bewirtung wird eine Kostenerstattung erhoben.
Platzreservierung erforderlich unter: mokirschner@t-online.de

Die Initiative Soonwald e.V. in Zusammenarbeit mit dem dem Förderverein Klosterkirche Sponheim e.V.



PROGRAMM erste Jahreshälfte 2018


149. Stammtisch am 01. Juni 2018

Erbacher Hof
55595 Burgsponheim, Nahe
Tel: 0 67 58 / 4 31
Gastgeber Familie Erbach


Alle Soonwaldbus Termine 2018 sind bereits AUSGEBUCHT.
Sichern Sie sich besser jetzt schon Ihre Plätze für nächstes Jahr!


Tag der „Gräfenbacher Hütte" am Samstag am 9. Juni ab 11:00 Uhr

ganztägig

 



+++ WICHTIG! +++ Offener Brief +++ JETZT LESEN! +++

Denkmalgeschützte Kirche Eckweiler soll durch großtechnische Anlage
in ihrer Bedeutung zerstört werden. mehr …

 



DER SOONWALDBUS

Gewiss die schönste, bequemste, informativste und faszinierendste Art, den Soonwald zu erkunden!

Überraschende Ausblicke, weite Wiesen und Wälder, geheimnisvoll verwunschene Lichtungen …
Erleben Sie die Fülle und Pracht von Flora & Fauna.


SoonwaldSommer 2018: Der Wald ruft. Die Fahrt geht weiter. Wer vom Soonwald das Beste und die Heimat von ihrer wilden Seite erleben möchte, der begibt sich 2018 auf Entdeckungsreise mit dem Soonwaldbus.

Der Soonwaldbus bringt seine Passagiere an verborgene Orte und zu interessanten Waldpersönlichkeiten. Unterwegs erzählen engagierte Soonwälder in Live-Moderationen von ihrer Liebe zu geradem diesem Waldgebiet ihrer Heimat. Sie berichten von den Freuden, aber auch von den Sorgen, die ihnen der Soonwald bereitet.

Es gibt wechselnde Überraschungen an der Strecke, verschiedene Orte des Staunens, Kurzwanderungen nach Wahl, Treffen mit Soonwald-Originalen, die besten Insider-Tipps und Tricks für Genießer und jedes Mal eine gemütliche Mittags- und Kaffeepause bei einem Picknick oder in einem Soonwaldrestaurant.

 

Also, ab in den Wald! Hier die Termine und Themen:

Zweiter SOONtag: Sonntag, den 3. Juni 2018 – AUSGEBUCHT!
Thema: Wo alles anfing: Industriegeschichte im Wald

Dritter SOONtag: Sonntag, den 1. Juli 2018 – AUSGEBUCHT!
Thema: Die Frauen des Soonwaldes

Vierter SOONtag: Sonntag, den 5. August 2018 – AUSGEBUCHT!
Thema: Die Heimat der Heimat

Fünfter SOONtag: Sonntag, den 2. September 2018 – AUSGEBUCHT!
Thema: Spurensuche an heiligen Stätten 

Sechster SOONtag: Sonntag, den 7. Oktober 2018 – AUSGEBUCHT!
Thema: Waldgenüsse

Sichern Sie sich Ihre Plätze jetzt schon für nächstes Jahr!

Tageskarte: 20 Euro. Mitglieder der Initiative Soonwald e.V. und Abonnenten der Rhein-Zeitung zahlen 18 Euro, Minderjährige bis 12 Jahren in Erwachsenen-Begleitung fahren gratis. Bezahlt wird im Bus. Fahrräder und Hunde können leider nicht mitkommen. Die Soonwaldbusfahrten können auch unabhängig vom SOONtag gebucht werden. Das Programm wird für Gruppen individuell erstellt.

Bis bald im Wald!
Herzlichst, Ihre Initiative Soonwald e.V.

 


Die Soonwald-Originale sind immer dabei ...

Damit Sie unterwegs auch nichts verpassen, erzählen Ihnen begeisterte Soonwälder und Soonwälderinnen in Live-Moderationen während der Fahrt, warum sie gerade diesen Wald so sehr lieben. Ihre Busbegleiter wissen aus eigener Erfahrung sehr genau, was den Soonwald so wertvoll macht und welchen Gefahren der Arten- und Landschaftsschutz gerade hier ausgesetzt ist. Außerdem kennen sie natürlich auch ganz genau die verborgenen Schönheiten, besonderen Plätze und kulinarischen Geheimtipps.

Soonwälder und Soonwälderinnen freuen sich darauf, dieses Waldwissen mit Ihnen zu teilen.

 


 

Drei schöne Strecken für Individualwanderer, passend zum Soonwaldbus

Download der Streckenbeschreibungen (PDF)

 


 

Weit weg kann so nah sein –
das unterhaltsam-spannende Soonwald-Buch

Sagenhafter Soonwald

»Auf den Spuren einer verborgenen Welt«
Sagenhafter Soonwald
 von Monika Kirschner & Timo Fülber

Hardcover, vierfarbig
112 Seiten
ISBN: 978-3-89801-092-4
Preis: 19,80 Euro



Dieses Buch entführt den Leser mit seinen expressiven Illustrationen in die Waldeinsamkeit des Soonwaldes im Südwesten Deutschlands. Auf den Spuren der Sagen eröffnen sich erstaunliche Tiefblicke in einen wenig bekannten »wilden« Wald. Vor dem inneren Auge des Lesers beleben sich die verwunschenen Waldwiesen, vergessenen Burgen und zerklüfteten Felsen und werden zum Schauplatz dramatischer Ereignisse. Grafen und Geister, Ritter und Räuber, wilde Jäger, schlaue Weiber, untadelige Jungfrauen, Trunkene und Glücksritter tummeln sich an ihren bevorzugten »Tatorten«. Das Buch verrät dem Leser ganz konkret die realen Orte, die sich hinter den nicht immer ganz realen Geschichten verbergen. Die zahllosen Impulse zu ausgefallenen Erkundungen im Soonwald fügen sich zu einem gruselig-zauberhaften Waldlesebuch ganz eigener Art. Es ist eine Hommage an das Ungewöhnliche und Überraschende vor der eigenen Haustür - so nah und doch so unbekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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