Resümée – Ergebnis & Schlussgedanken

„Der urwüchsige Wald ist
bald zu Ende. Es Ist an der
Zeit, darüber nachzudenken,
was er uns gibt und seine
wilden Reste zu schützen."

Kerstin Ekman aus „Der Wald"

Als Ergebnis der zweiten Soonwaldkonferenz formulierten die Teilnehmer einstimmig folgende Anregungen für die Zukunft des Soonwaldes:

  1. Konsequente Weiterentwicklung des Soonwaldes in Richtung eines naturnahen Laubwaldes mit hohen Anteilen an Buchen und Eichen 
  2. Erhöhung des Anteils alter Laubbäume im Soonwald
  3. deutliche Erhöhung des Totholzanteils
  4. Erstellung eines qualifizierten Managementplanes zumindest für das FFH-Gebiet des Soonwaldes
  5. Integration des Managementplanes in das Forsteinrichtungswerk
  6. Ausweisung von ausreichend großen Prozessschutzflächen im Soonwald
  7. mehr Naturwaldreservate, mehr Prozessschutzgebiete
  8. Einrichtung eines Habitatbaumkonzeptes
  9. Prüfung der Eignung des Soonwaldes als Nationalpark und der Erstellung einer Machbarkeitsstudie
  10. Aufnahme der Gemündener Höhe in die Kernzone des Soonwaldes
  11. Professionelle Standortverteilung für Windkraft und gerechte Verteilung der Gewinne
  12. nach der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes ist klar, dass die Betretung des Waldes auf eigene Gefahr erfolgt, egal, ob ein Weg markiert ist, oder nicht.

Resümée

Menschen, die in Städten aufwachsen, brauchen zur Regeneration Wildnis als Erholungsgebiete für Leib und Seele. Da dies auch ein Marktprodukt ist, bedeutet das eine wirtschaftliche Chance für unsere Region. Es kann auf Dauer damit mehr Einkommen erzielt werden als mit klassischer Forstwirtschaft.

Neupfalz, am 10. Juli 2010

„Ich kann freilich nicht sagen,
ob es besser werden wird,
wenn es anders wird; aber
soviel kann ich sagen:
es muss anders werden,
wenn es gut werden soll."

Georg Christoph Lichtenberg

SCHLUSSGEDANKEN

Alles was im Juli 2010 in Neupfalz vorgedacht wurde, ist auch heute noch wahr, ja man kann von einer fast unheimlichen Aktualität dieser Vorträge sprechen. Manchmal brauchen die Dinge ihre Zeit. Aus heutiger Sicht betrachtet, hat die zweite Soonwaldkonferenz vieles vorgedacht, was heute aktuell ist. 

Der Soonwald, dass wurde schon damals allen Teilnehmern der Tagung klar, ist nationalparkwürdig und braucht dringend einen höheren Schutzstatus gegen Übernutzung und andere Begehrlichkeiten. Das sind wir nicht nur uns, sondern auch der globalen Gemeinschaft schuldig. 

Wir werden uns weiterhin für dieses Waldgebiet einsetzen und versuchen es in eine Zukunft zu führen, die allen dient: Mensch und Natur.

Initiative Soonwald e.V. im Februar 2012



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