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Denkmalgeschützte Kirche Eckweiler soll durch großtechnische Anlage
in ihrer Bedeutung zerstört werden. mehr …




DER SOONWALDBUS

Gewiss die schönste, bequemste, informativste und faszinierendste Art, den Soonwald zu erkunden!

Überraschende Ausblicke, weite Wiesen und Wälder, geheimnisvoll verwunschene Lichtungen …
Erleben Sie die Fülle und Pracht von Flora & Fauna.



SoonwaldSommer 2017: Entdeckungsfahrten mit dem Soonwaldbus

Auch 2017 bringt der Soonwaldbus Sie wieder auf verschiedene Überraschungsreisen in den Soonwald - jeweils am ersten Sonntag des Monats von Mai bis Oktober ist SOONtag!

Jeder dieser sechs SOONtage ist einem eigenen Thema gewidmet und das Ausflugsprogramm wechselt deshalb auch an jeden SOONtag. So erleben auch „Wiederholungstäter" immer wieder etwas Neues.

Im Bus informieren engagierte Soonwälder die Waldbesucher und erzählen in Live-Moderationen von ihrer Liebe zum Soonwald. Es gibt wechselnde Überraschungen an der Strecke, verschiedene Orte des Staunens, Kurzwanderungen nach Wahl, Treffen mit Soonwald-Originalen, Insider-Tipps für Genießer und jedes Mal eine gemütliche Mittags- und eine Kaffeepause in einem Soonwaldrestaurant. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer begleiten die Wanderer.

Das Busprogramm ist barrierefrei. Dauer der Erlebnisfahrt:  8 Stunden und 30 Minuten. Die Abfahrt- und Ankunftszeiten sind immer gleich:

Simmern Busbahnhof: Abfahrt 09:30, Ankunft 18:00 Ankunft
Bad Sobernheim Bahnhof:
Abfahrt 10:30, Ankunft 19:00

Steigen Sie ein und lassen Sie sich überraschen. So haben sie den Soonwald noch nicht erlebt!

„Immer wieder sonntags – hier das Programm 2017 im Einzelnen:

  • Erster SOONtag: 7. Mai
    Thema: „Sagen-hafte Tatorte im Wald und ihre Geheimnisse"
     
  • Zweiter SOONtag: 4. Juni
    Thema: „Spurensuche in alten Gemäuern und versunkenen Dörfern"
     
  • Dritter SOONtag: 2. Juli
    Thema: „Männer im Wald: Jäger aus Kurpfalz, Schinderhannes, Deutscher Michel und Paul von Hindenburg"
     
  • Vierter SOONtag: 6. August
    Thema: „Auf den Spuren von Feuer und Eisen: deutsche Industriegeschichte beginnt im Wald"
     
  • Fünfter SOONtag: 3. September
    Thema: „Die Heimat der Heimat: Begegnungen in Schabbach"
     
  • Sechster SOONtag: 1. Oktober
    Thema: „Wein- und Gesteinsproben – ganz SooNahe"

Preise

Tageskarte: 15 Euro. Mitglieder der Initiative Soonwald e.V. und Abonnenten der Rhein-Zeitung zahlen 12 Euro, Minderjährige bis 12 Jahren in Erwachsenen-Begleitung fahren gratis. Bezahlt wird im Bus. Fahrräder und Hunde können leider nicht mitkommen. Die Soonwaldbusfahrten können auch unabhängig vom SOONtag gebucht werden:

Zehn Überraschungsfahrten mit dem Soonwaldbus

Weitere Infos:
Reisedienst Hermani
, Tel.  06761/908372
Initiative Soonwald e.V
www.soonwald.de

 


Die Soonwald-Originale sind immer dabei ...

Damit Sie unterwegs auch nichts verpassen, erzählen Ihnen begeisterte Soonwälder und Soonwälderinnen in Live-Moderationen während der Fahrt, warum sie gerade diesen Wald so sehr lieben. Ihre Busbegleiter wissen aus eigener Erfahrung sehr genau, was den Soonwald so wertvoll macht und welchen Gefahren der Arten- und Landschaftsschutz gerade hier ausgesetzt ist. Außerdem kennen sie natürlich auch ganz genau die verborgenen Schönheiten, besonderen Plätze und kulinarischen Geheimtipps.

Soonwälder und Soonwälderinnen freuen sich darauf, dieses Waldwissen mit Ihnen zu teilen.

 


 

Drei schöne Strecken für Individualwanderer, passend zum Soonwaldbus

Download der Streckenbeschreibungen (PDF)

 

 


Soonwald-Sommer 2015:
Unterwegs mit dem Soonwald-Wanderbus

DIE IDEE

Der Soonwald-Wanderbus

Man braucht tatsächlich etwas Hilfestellung, wenn man den Soonwald erkunden will. Seine stillen Waldwiesen, die alten Buchen und Eichen, frischgrünen Moospolster, Burgruinen und sagenhaften Plätze sind selbst Einheimischen wenig bekannt und Fremde haben kaum eine Chance, den Charme des Soonwaldes richtig kennen zu lernen. In dieser Situation will die Initiative Soonwald ein Angebot machen, das unsere Waldfreunde von nah und fern auf ihrem Weg durch den Wald begleitet und unabhängig vom Auto macht Das ist die Idee des Projektes „Soonwald-Wanderbus" nach dem „Hop-On-Hop-Off"-Prinzip.

Was sind „Hop-On-Hop-Off" Bus-Touren?

„Hop-On-Hop-Off" Bus-Touren bedeuten einfach, dass man auf einer Rundfahrt an jeder beliebigen Haltestelle ein- und aussteigen kann und der Bus nach einem festen Zeitplan immer wiederkommt. Wann immer man will, kann man aussteigen, das Programm machen, was interessiert und die Fahrt an jeder beliebigen Haltestelle wieder fortsetzen. Einfach wie es einem gefällt. Der Soonwald-Wanderbus fährt seine Rundtour durch den Soonwald im Drei-Stunden-Takt, dreimal am Tag zu 18 attraktiven Haltepunkten am Soonwaldrand. Er bietet darüber hinaus Anschluss an die Züge ins Rhein-Main-Gebiet von Bad Sobernheim aus und an die Busse nach Koblenz von Simmern aus. Damit nichts schief gehen kann, sind im Bus immer ehrenamtliche Begleiter der Initiative Soonwald dabei, welche die Fahrt kundig kommentieren, Hilfe an bieten und für alle Fragen zur Verfügung stehen. Außerdem warten an bestimmten Punkten der Strecke qualifizierte Wanderführer auf die Gäste warten und geführte Touren nach Themen anbieten. 

Gut zu wissen: wie nutzt man den Soonwald-Wanderbus?

Das ist ganz einfach. Man bucht ein Ticket für einen oder mehrere der oben genannten Termine telefonisch, per Fax oder Mail bei der Firma Scherer, Gemünden, die als Partner der Initiative Soonwald e.V. die Bustouren durchführt:

Scherer Reisen
Hauptstr. 49
55490 Gemünden
E-Mail-Adresse: info@scherer-reisen.de
Telefon: 06765 - 270
Telefax: 06765 - 96 07 74

Die Firma Scherer bestätigt ihre Buchung. Mit dieser Bestätigung haben Sie sich einen Platz im Soonwald-Wanderbus reserviert. Die Tageskarte kostet einmalig 10 Euro, Abonnenten der Rhein-Zeitung zahlen nur 8 Euro.Bezahlt wird im Bus. Kinder von 6 Jahren oder jünger reisen in Begleitung eines Erwachsenen gratis.
 Am gebuchten Tag können Sie den Bus den ganzen Tag auf allen Touren nutzen, egal ob Sie sitzenbleiben oder mehrfach ein- und aussteigen. Fahrräder und Hunde können leider nicht mitgenommen werden. 

DIE HALTEPUNKTE

  1. Gemünden, Parkplatz Supermarkt Treff 3000
  2. Wanderparkplatz Koppenstein
  3. Wanderparkplatz Alteburg
  4. Hoxmühle im Hoxbachtal
  5. Weindorf Monzingen
  6. Höhe Zollstock
  7. Wüstung Eckweiler
  8. Entenpfuhl, Denkmal „Jäger aus Kurpfalz"
  9. Kreershäuschen Wanderparkplatz
  10. Münchwald Wanderparkplatz
  11. Gräfenbacher Hütte
  12. Opelwiese Süd
  13. Wanderparkplatz Schanzerkopf
  14. Waldsee, Argenthal
  15. Simmern, Busbahnhof
  16. Höhenhof, Holzbach
  17. Nunkirche, Sargenroth
  18. Gemünden, Parkplatz Supermarkt Treff 3000

DIE TERMINE 

In diesem Sommer startet der Soonwald-Wanderbus an sechs Sonntagen, den sogenannten SOOntagen, jeweils am ersten Sonntag im Monat

Soontag, den 03. Mai 2015
Thema: Wildkräuter und Gesundheit

Soontag, den 07. Juni 2015
Thema: Schinderhannes

Soontag, den 05. Juli 2015
Thema: Geschichte

Soontag, den 02. August 2015
Thema: Walderlebnisse mit Kindern

Soontag, den 06. September 2015
Thema: Die Heimat der „Heimat"

Soontag, den 04. Oktober 2015
Thema: Wein und Gesundheit

 

Alle Infos auf einen Blick

Hier können Sie die Karte als PDF laden

Hier können Sie den Fahrplan als PDF laden

 


Der Megatrend Gesundheit ist eine Steilvorlage

Unsere Region braucht ein unverwechselbares Profil.

Großes Interview mit Monika Kirschner im Oeffentlichen Anzeiger vom 12. Dezember: Jetzt müssen wir gemeinsam die Weichen stellen für eine touristisch erfolgreiche "Modellregion Gesundheit".

Lesen Sie hier das vollständige Interview. (PDF)

 


 

 

„Hop-On-Hop-Off" Tour - Unterwegs mit dem Soonwald-Bus

Wir haben kein Ziel. Wir sind am Ziel. Wir sind unterwegs...

Das gab es auch schon im letzten Jahrhundert: begeisterte Soonwald-Bus-Gäste in der Curcolonie „Waldfriede" vor dem Hotel

Soonwald für Einsteiger; Einheimische nicht ausgeschlossen.

Man braucht tatsächlich etwas Hilfestellung, wenn man den Soonwald erkunden will. Die stillen Waldwiesen, Seen und Bachtäler, die Baumveteranen, frischgrünen Moospolster, bizarren Felsformationen, verwunschenen Burgruinen und sagenhaften Plätze sind meist gut versteckt. Unser Zauber-Wald macht es seinen Entdeckern nicht leicht zu finden, was sie suchen. Das gilt vor allem für Anfänger und Kurzurlauber, die nur mal reinschnuppern wollen in die prickelnde Soonwaldluft. Öffentliche Verkehrsmittel sind praktisch nicht vorhanden und nur im Süden an der Nahestrecke gibt es einen Bahnanschluss. Zudem suchen viele nach gastronomischen Genuss-Adressen für regionale Küche und Nahe-Wein. Es gibt sie! Man muss nur wissen wo. In dieser Situation macht die Initiative Soonwald ein Angebot, das unsere Waldfreunde von nah und fern bei ihrer Expedition in den Soonwald „an die Hand nimmt" und persönlich begleitet. Das ist die Idee des „Soonwald - Bus" nach dem „Hop-On-Hop-Off"-Prinzip.

Was sind „Hop-On-Hop-Off" Bus-Touren?

„Hop-On-Hop-Off" Bus-Touren sind bequem und umweltfreundlich, denn sie machen unabhängig vom Auto. Der „Soonwald-Wander-Bus" fährt im Vierstunden-Takt dreimal am Tag zu attraktiven Haltepunkten am Soonwaldrand. Wann immer Sie wollen, steigen Sie aus, machen das Programm, was Sie interessiert und setzen die Reise mit dem nächsten Bus von einem Haltepunkt Ihrer Wahl wieder fort; einfach so, wie es Ihnen gefällt: "Hop Off" und später irgendwo wieder einsteigen "Hop On". Das ist eine großartige Möglichkeit, sich dieses verwunschene Waldgebiet zu erobern. Damit nichts schief gehen kann, wartet im Bus ein Begleiter oder eine Begleiterin auf Sie, welche sich im Soonwald auskennt, die Fahrt LIVE moderiert und für alle Fragen zur Verfügung steht. Außerdem stehen an ausgewählten Haltepunkten zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bereit, die Themenwanderungen anbieten.

 


 

Hop-On-Hop-Off Tour: unterwegs mit dem Soonwald-Wander-Bus

Ein Projekt der Initiative Soonwald e.V. in Kooperation mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und der Naheland-Touristik.

SommerSOOntage 2015

Die sechs Termine im nächsten Jahr werden sein:

Soontag, den 03. Mai 2015
Thema: Wildkräuter

Soontag, den 07. Juni 2015
Thema: Schinderhannes

Soontag, den 05. Juli 2015
Thema: Die Geschichte der „Heimat"

Soontag, den 02. August 2015
Thema: Familienprogramm Wandern mit Kindern 

Soontag, den 06. September 2015
Thema: Wandern und Geschichte

Soontag, den 04. Oktober 2015
Thema: Wandern und Wein 

 


 

Initiative Soonwald e.V.
Der Vorstand
c/o Monika Kirschner
Erste Vorsitzende
Kirchgasse 8
55595 Weinsheim

 

„Das entscheidende Element für den Erfolg vor Ort liegt in der Fähigkeit der lokal Verantwortlichen, alle gesellschaftlichen Kräfte zu mobilisieren, um wirtschaftliche Lösungen zu finden, die den Gegebenheiten jedes Gebietes angepasst sind. Es gibt kein Geheimrezept, diese Lösungen entstehen aus gemeinsamen Überlegungen, aus der individuellen und gemeinsamen Kreativität und aus dem Willen der Mehrheit heraus, die Dinge anzupacken."

Yves Champetier, Projektleiter LEADER, Brüssel

 

Gedanken zu einer Profilierung der Soonwald-Hunsrück-Nahe Region in der Gebietskulisse des „Naturpark Soonwald-Nahe"

Anlass

Die Initiative Soonwald e.V. setzt sich seit über zwanzig Jahren für einen angemessenen Schutz des Soonwaldes und eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Hunsrück-Soonwald-Nahe-Region ein. Dabei verstehen wir uns als partnerschaftlicher Impulsgeber und Wegbereiter für einvernehmliche Lösungen.

Diese satzungsgemäße Selbstverpflichtung stellt sich heute in neuer Dringlichkeit da. Lange haben wir für einen Nationalpark Soonwald gekämpft und verloren. Der Zuschlag ist an die Hochwaldregion gegangen, mit der Folge, dass sich mediale Aufmerksamkeit, Geld- und Personalströme in Richtung unserer Partnerregion bewegen. Das ändert die Balance der Chancen und bedeutet aktuell, dass auch wir uns als Region neu aufstellen müssen. Die Menschen, die hier leben spüren das. In zahlreichen Gesprächen und auf unseren monatlichen öffentlichen Treffen konnten wir feststellen, wie groß die Bereitschaft für einen Neustart ist, der die Fehler der Vergangenheit vermeidet. Es herrscht Aufbruchstimmung quer durch alle Gruppen und Parteien.

Die Herausforderung wird nun sein, in Nachbarschaft zur neuen Nationalparkregion etwas Eigenes zu schaffen, dass auch uns Aufmerksamkeit und Wachstum ermöglicht. Das kann in unserer speziellen Situation nur etwas sein, was sich vom Primat des Naturschutzes beim Nationalpark unterscheidet, aber auch erfolgversprechend ist. Dann können sich beide Regionen partnerschaftlich und auf Augenhöhe entwickeln und solide für die Zukunft aufstellen. Dazu ein Bild aus unserer Landschaft: die Nachbarregionen könnten beide funkeln wie zwei Solitäre, wie einzeln gefasste Edelsteine, die sich deutlich in Farbenspiel und Struktur unterscheiden, aber in ihrem individuellen Charakter gleichwertig attraktiv sind.

Zurück in die Zukunft

Für die Aktiven der Initiative Soonwald fühlt sich manches von dem, was zur Zeit geschieht, wie ein „déja vu"-Erlebnis an. Schon 1999 (!) haben wir in unserer Bürgerarbeitsgruppe zur Vorbereitung des Naturparks die regionalen Potentiale umfassend erfasst. Schon damals war das Ergebnis der Recherchen erstaunlich reichhaltig. Es zeigte vor allem eines: unsere Heimat bietet auf engen Raum eine ungewöhnliche Vielfalt an unterschiedlichen Landschaftstypen mit herausragenden Natur- und Kulturdenkmälern und hat als weitere Trumpfkarte den herausragenden Nahewein. Doch ist eine „Vielfalt" der Stärken für ein Profil keine taugliche Kategorie. Da muss eine Entscheidung her, eine Wahl getroffen werden. Schon damals erschien uns eine Profilierung in Richtung Lebensqualität und Gesundheit/Prävention geeignet für eine Kommunikationsoffensive: „Gesundheitsland Hunsrück-Soonwald-Nahe". Der Naturpark Soonwald-Nahe wurde 2005 gegründet. Unsere damaligen Ideen zu einer Profilierung dieses Raumes wurden nicht weiterverfolgt. Heute könnte dieser rote Faden wieder aufgenommen werden, denn ein unterscheidbares Profil wird auch für Naturparke immer wichtiger. Ansonsten gelingt es nur schwer bei über hundert deutschen Naturparken, Menschen zu erreichen und auf sich aufmerksam zu machen. Selbst der „Verband Deutscher Naturparke e.V." (VDN) scheint sich der mangelnden Effizienz und der extrem unterschiedlichen Potentiale des inflationär verwendeten Labels „Naturpark" bewusst zu sein. Der Verband startete jetzt einen Qualitätsoffensive an der auch der „Naturpark Soonwald-Nahe" teilnimmt, denn der „Naturpark Soonwald-Nahe" ist ein von besonderer Güte, der nicht wie die meisten seiner Namensvettern auf dem Etikett und ein paar neuen Wanderwegen ausruht.  In den fast zehn Jahren seines Bestehens konnte er eine beachtliche Zahl von Projekten auf den Weg bringen. Er ist in der Bevölkerung fest etabliert und nun bereit für größere Aufgaben.

Gebietskulisse: der „Naturpark Soonwald-Nahe"

Der „Naturpark Soonwald-Nahe" ist ein unterschätztes Kleinod unter Deutschlands Naturparken. Er hat als Herzstück einen offiziell als „nationalparkwürdig" eingestuften Wald; den Soonwald. Er verfügt in ungewöhnlicher räumlicher Dichte und Tiefe auf einer Fläche von 736 qkm über geologische und historische Besonderheiten, die den seltenen Charme einer wenig überformten, authentischen Kulisse für sich beanspruchen können. Mit dem Soonwald als Zentrum könnte man die Potentiale der Großregion für eine neue Identität, ein neues Selbstbewusstsein nutzen. Der Naturpark hat schon das Motto „Wald-Wein-Wohlfühlen"  Wir haben alle Chancen das Thema „Wohlfühlen" zu besetzen und ein Profil daraus zu machen. Das Wichtigste ist vorhanden, es muss nur heraus gearbeitet und in die Zukunft geführt werden. Mit dem Soonwald als Kristallisationspunkt, als identitätsstiftendes Zentrum gilt es eine tragfähige Zukunftslandschaft zu gestalten. Denn der Wald hat Konjunktur. Positive Gefühle dem Wald gegenüber stehen heute wieder absolut im Vordergrund. Gemeint ist damit immer der naturnahe Wald, nicht der Fichtenforst. Menschen aus den verstädterten Räumen suchen mit fast romantischer Sehnsucht wieder nach "Natur pur". Wildnisähnliche Gebiete werden gesucht als Gegenpol zu unserer HighTech Welt. Und das genau bietet der Soonwald mit seinen 83% Laubholzanteil. Es ist also alles da, wir müssen es nur nutzen, vernetzen und vor allem gemeinsam und selbstbewusst in Wert setzen.

Eine Zukunft als Modellregion

Jetzt liegt der Weg vor uns, gemeinsam mit den Menschen der Region in einer konsensorientierten Zusammenarbeit eine belastbare Bestandsaufnahme zu erarbeiten. Ohne eine gute Diagnose keine erfolgversprechende Therapie! Aus einer ehrlichen Stärken/Schwächenanalyse formen sich die möglichen Profile dann wie von selbst. Die eigentliche Arbeit wird sein, dann eine Entscheidung für ein Profil zu treffen, das möglichst viele Menschen der Region mittragen und mit dem sie sich identifizieren können. Auch für eine förderfähige Modellregion ist ein tragfähiges Profil unerlässlich. Erst nach der Entscheidung für ein Profil kann es darum gehen, mit welchem Prädikat, welcher Höherstufung unserer Region das Profil verknüpft werden sollte. Ein Biosphärenreservat hätte den Charme, dass es sich harmonisch aus einem Naturpark heraus entwickeln lässt und in der bekannten Gebietskulisse eine langfristige Zukunftsplanung ermöglicht. Denn nur wenn man weiß, wo es hingehen soll, kann man den Masterplan machen und das Ziel auch erreichen. Dankenswerterweise hat der Vorstand des Naturparks Soonwald-Nahe zu dieser Aufgabe einen halbtägigen Workshop mit Experten aus der Region einberufen auf dem wichtige Grundlagen für diesen Prozess gelegt werden konnten. Eine Profilierung als Gesundheitsregion stieß auf rege Zustimmung und auch das Biosphärenreservat als Zukunftsoption fand reges Interesse bei den Teilnehmern.

Auf der Suche nach einem Profil

Weltweit versuchen sich Länder und Regionen mit ihren Stärken zu profilieren und sich für die Zukunft aufzustellen. Besonders begehrt sind dabei Profile, die als Alleinstellungsmerkmale an Bedeutung zunehmen und wirtschaftlich relevant sind. So gibt es inzwischen zahllose Modellregionen, die sich dem Thema „ grüne Energie" gewidmet haben. Andere versuchen mit Natur, Kultur, Medien, Mobilität, Genuß oder HighTech-Elektronik zu punkten. Besonders begehrt sind Kompetenz-Cluster in der Medizin, denn die Gesundheitswirtschaft gehört zu den sicheren Wachstumsmärkten.

Megatrend Gesundheit

Der Gesundheitstrend unterscheidet sich von den beiden Vorgängertrends, der Ökologisierung der Gesellschaft und dem neuen Interesse an Ernährung, dass er beide Megatrends in sich vereint. Keine Branche hat in den vergangenen Jahren einen solchen Boom erlebt wie der Gesundheitsmarkt. Die Deutschen geben mehr als zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für ihre Gesundheit aus. Lediglich die USA (13,9 Prozent des BIP) und die Schweiz (10,9 Prozent des BIP) investieren noch mehr in das eigene Wohlergehen. Diese Entwicklung wird dadurch befeuert, dass die Staatskassen leer sind und Eigenverantwortung unverzichtbar wird. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Krankenkassen Präventionsleistungen von ihren Mitgliedern einfordern, bzw. deren Mangel bestrafen werden.

Aus Patienten sind außerdem inzwischen selbstbewusste Medizin-Kunden geworden, die sich im Internet informieren und wissen, was sie haben wollen. Über die Hälfte aller Produkte, sei es ein Kochtopf, ein Auto oder eine Urlaubsreise werden heute schon mit „gesunden" Eigenschaften beworben und verkauft. „Gesundheit" ist inzwischen so etwas wie eine gesellschaftliche Leitwährung; „Hauptsache gesund". Wir sind auf dem Weg von der Konsumgesellschaft zur Gesundheitsgesellschaft. Auf diesen fundamentalen Wandel stellen sich Märkte und Institutionen ein. Wer diesen Trend ignoriert, wird in den nächsten Jahren mit ähnlichen Schwierigkeiten zu rechnen haben, wie heute schon die Zigarettenindustrie.

Gesunde Landschaft

Genau in diesem Mega-Trend liegen die Chancen unserer Region! Unsere Heimat ist der ideale Raum für alle Formen der Vorbeugung und die Aktivierung des inneren Arztes. Eine Landschaft wie geschaffen für Prävention und Regeneration, ein ideales Kurz- oder auch Langzeit-Rückzugsgebiet für Stress- Stadt- und Lärmgeschädigte, mit all den guten Dingen des Lebens ausgestattet, die seltener werden und in Zukunft an Wert enorm gewinnen werden: Stille, saubere Luft und gutes Klima, dunkle Nächte, helle Tage, gesunde Nahrung, Bewegungsanreize in der Natur und nicht zuletzt gesunde Ernährung mit SooNahe-Produkten, Wildfleisch und Wildpflanzen. Wir haben große Vordenker wie Hildegard von Bingen und Emanuel Felke, Detox-Lehmkuren in Bad Sobernheim, Medizintechnik in Sargenroth, ein neues Gesundheitszentrum mit Hospiz in Simmern, Thermen, Bäderhäuser, Salinen, Radonstollen, Medizinforschung, High End-Betreuung bei chronischen entzündlichen Prozessen in Bad Kreuznach ...

Wahrlich eine Landschaft der Salutogenese, (von „salus" = gesund und „genesis" Ursprung, Entstehung) wo man Wohlbefinden und Gesundheit in den Vordergrund stellt und nicht die Krankheit. Daran könnte auch unsere Region gesunden!

Auf dem Weg zur Modellregion

Eine Gesundheits-Modell-Region, der alle Gesundheitsressourcen unserer Landschaft mit dem Weinbaugebiet der Nahe zu einem einzigartigem Profil bündelt wäre deutschlandweit einmalig. Für die Menschen in den nahen Ballungsräumen könnten gut vernetzte Angebote für alle Altersgruppen ein attraktives Angebot darstellen. Dabei liegt der Fokus nicht auf der Krankheit, sondern auch der Gesundheit, der Salutogenese. Es geht um ein Angebot an Lebensfreude und Genuß. Eine Politik, die sich diesen Werten verschreibt, ist im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig und zukunftsfähig. Dies ist ein Plädoyer für mehr Wald, für mehr Soonwald in unserem Leben. Es würde uns gut tun. Wir könnten ruhig mal etwas deutlicher darauf hinweisen und die gute alte Bescheidenheit, die sicher auch ein Stück Unsicherheit war, hinter uns lassen. Wer diese Trumpfkarte richtig ausspielt, sichert die Lebensqualität der Menschen, die hier leben, bekommt zufriedene Gäste und kurbelt die lokale Wirtschaft an. Man muss es nur wollen und sich nicht in widersprüchlichen Zielen verlieren.

Cluster: Vorsorge, Erholung und chronische Erkrankungen

Ergänzt wird das breite Erlebnisangebot durch einzigartige Gesundheits- und Wohlfühlangebote in drei Kurbädern von überragender naturheilkundlicher Dimension, der Wirkungsstätte von Hildegard von Bingen auf dem faszinierendem Disibodenberg, den wiederentdeckten Detox-Angeboten der Felkekuren, einem Radonstollen bis hin zu medizinischer High-End-Versorgung in Fachkliniken im Hunsrück und an der Nahe. Auch die Simmerner Hunsrück-Klinik ist von überregionaler Bedeutung (Bundesweit Platz 1 für die Hunsrück Klinik Kreuznacher Diakonie im PJ-Ranking) und ein neues Gesundheitszentrums ist in Bau. Im südlichen Teil des „Naturpark Soonwald-Nahe" im Landkreis Bad Kreuznach finden sich die Spezialisten für Stressabbau und chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel als Spitzenstandort für Rheuma mit Prof. Andreas Schwarting. Gerade die Konzepte zur Entschleunigung und der Umgang mit multimorbiden Kranken sind die großen Herausforderungen der Medizin der Zukunft. Diese Phänomene erfassen inzwischen sogar Kinder und Jugendliche. Konzepte dazu sind dringend gefragt. Wir könnten sie gebündelt bieten! Dazu kommt  - nicht zuletzt - der Nahewein, der durch seine Terroir-Vielfalt vom Insider-Tipp zum Qualitätsaufsteiger unter den deutschen Anbaugebieten geworden ist. Auch er hat, in Maßen genossen, positive Effekte auf Gefäße und Herz-Kreislaufsystem und hebt die Stimmung.

Kommunikationsoffensive: Wahrnehmung verändern

Der „Naturpark Soonwald-Nahe" kann ein beträchtliches Cluster von medizinischer Kompetenz aufweisen und das Gesundheitswesen ist ein starker Arbeitgeber. In der öffentlichen Wahrnehmung und in der Darstellung in den Medien erscheint der „Naturpark Soonwald-Nahe" aber bisher weniger als Zukunftsstandort für medizinische Angebote als vielmehr eine Landschaft, in der es sich gut leben lässt. Dieser Aspekt der Lebensqualität ist nach innen und außen etabliert. Und das ist auch gut so. Was weniger bis gar nicht wahrgenommen wird, ist die Tatsache, dass der „Naturpark Soonwald-Nahe" in vielen Bereichen der Medizin eine Position wahrnehmen könnte, die gesünder leben lässt, Vorbeugung und Erholung ermöglicht. Diese begrenzte Wahrnehmung verlangt nach einer  offensiven Korrektur, auch um neue Perspektiven für die Beteiligten zu eröffnen.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der einen neuen Vorstoß zielführend macht. Ein zweiter Blick auf die tatsächlich vorhandenen Kompetenzen und medizinischen Schwerpunkte im „Naturpark Soonwald-Nahe" zeigen ein Kompetenzcluster im Bereich chronischer Erkrankungen, der Prävention und der Naturheilkunde. Das sind genau die drei Sparten, in denen eine wachsende Nachfrage durch gesellschaftliche Prozesse sicher ist. Da erscheint es vielversprechend, dieses Cluster als Netzwerk professionell aufzustellen und zu kommunizieren. Das erfordert Kommunikation nicht nur zwischen Besuchern, Ärzten und Patienten sondern auch mit der Zielgruppe deutschland/europaweit. Es geht um ein Binnen- und ein Außenmarketing für das Profil des „Naturpark Soonwald-Nahe" als Gesundheitsland. Angemessen wäre ein neuer Begriff wie zum Beispiel „SooGesund"und ein crossmediales Projekt, das den Gesundheitsstandort profiliert.

* Perspektiven eröffnen für ein qualitativ gutes Leben mit Einschränkungen

* bereits bestehende Initiativen, Gruppen und Netzwerke verbinden

* One Stop-Zugang zum Cluster-Netzwerk

* Kompetenzen kommunizieren, Profile herausarbeiten

Langfristige Ziele

Langfristig kann der Raum Nahe-Soonwald-Hunsrück die Netzwerk-Strukturen in seiner Gesundheitsversorgung optimieren und attraktiv kommunizieren und sich als Modellregion in der GESUNDHEITSINITIATIVE RLP positionieren. Dazu müssen alle Akteure zusammenkommen, um eine Modellregion für eine neuartige Gesundheitsversorgung zu gestalten, die stark auf die Eigenaktivität setzt. Dadurch wird die Region zunehmend mit Spitzenleistungen in der Gesundheitsversorgung in Verbindung gebracht. Die Bevölkerung im Raum Nahe-Soonwald-Hunsrück bekommt einen anderen Blick auf die eigene Heimat und seine Chancen, gleichzeitig wächst die Außen-Wahrnehmung der Region als attraktiver Gesundheitsstandort. Das schafft und sichert langfristig Arbeitsplätze.

 

Leitidee

Modellregion Gesundheit für Rheinland-Pfalz

Soo:Gesund

Natürlich:Gesund

Nah:türlich:Gesund

 

Aktionsfelder

natürlich genießen

natürlich bewegen

natürlich erholen

natürlich vorbeugen

natürlich heilen

 

Mögliche Leitprojekte (offene Liste)

natürlich genießen (Thema: Ernährung)

  1. Konzept Workshop zum Thema
  2. Bedeutung von Wildkräutern/Heilkräutern und Wildfleisch für die Ernährung
  3. Bedeutung von Frische und Regionalität bei Lebensmitteln
  4. ein SooNahe-Produkt des Monats
  5. ein SooNahe-Rezept des Monats mit Portrait der/des Ideengebers
  6. eine regionale Kochshow
  7. ein SooNahe Kochbuch
  8. ein kulinarischer Führer, der Wildfleisch und Wildkräuter einschließt
  9. Unterrichtsmodelle und Exkursionsangebote zum Thema für Schulen

natürlich bewegen

  1. Konzept Workshop zum Thema
  2. Aktivierungsangebote für Menschen mit Handicaps,
  3. Barrierefreiheit herstellen
  4. Ausgabe von Schrittzählern an touristischen Info-Punkten
  5. mobile Gesundheits-Check-Ups an Wanderstrecken
  6. buchbare Bewegungs- und Erlebnisangebote für Schulen/Firmen/Institutionen

natürlich erholen

  1. Konzept Workshop zum Thema
  2. Erholung in der Stille/ Orte der Stille gestalten (Erlebnisse jenseits des Lärms)
  3. Sternenpark Soonwald/Orte der Dunkelheit gestalten (Erlebnisse jenseits der Lichtverschmutzung)
  4. Recherche noch nicht genutzter Heilmittel der Region
  5. Neuinszenierung bekannter regionstypischer Gesundheitsangebote und natürlicher Heilmittel

natürlich vorbeugen

  1. Konzept Workshop zum Thema
  2. professionelles individualisiertes Vorsorgeprofil als (Gratis?)-Angebot an Gäste der Region: PPPP, das Persönliche PräventionProfil (Partner: Prof. Andreas Schwarting, Universität Mainz/Bad Kreuznach )

natürlich lindern

  1. Konzept Workshop zum Thema
  2. Inszenierung von Sole, Lehm und Radon
  3. Schmerztherapien (Partner: Prof. Andreas Schwarting, Universität Mainz/Bad Kreuznach

 


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Die Beitrittserklärung der Initiative Soonwald e.V. können Sie hier laden, ausdrucken und an die angegebene Adresse schicken. Vielen Dank!

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