Rezepte Im Sommer: Juli/August
Sommermittag
Die Bienen summen so verschlafen;
und in der offnen Bodenluk,
Benebelt von dem Duft des Heues,
Im grauen Röcklein nickt der Puk.
Theodor Storm
Am 24. Juni ist Johanni. Eine alte Bauernweisheit sagt, das mit diesem Tag die stürmisch drängende Entwicklung der Natur ihren Höhepunkt erreicht hat. Die Tage werden schon wieder ein wenig kürzer, aber dennoch entfaltet der Sommer erst im Juli und August seine ganze Kraft. Er schickt die Schmetterlinge, die Vögel des Sommers über Land und kühlt die Glut mit Gewittern von elementarer Wucht...
Danach, im Juli und August tritt eine Trägheit ein, die aus der Fülle kommt. Viele Blüten sind verblüht und langsam reifen die Früchte des Sommers. Eine lähmende Schwüle lastet im Hochsommer über der Natur, so dass einem manchmal alles zu viel wird. Die Eidechse sonnt sich auf dem Stein. Sommerblues.


